Rollenspielgeschichte per Crowdfunding

Wir (Konrad Lischka und Thomas Hillenbrand) wollten ein tolles, edles und aufwendiges Buch über ein Nischenthema machen – die Geschichte der Pen&Paper-Rollenspiele. Wir haben die Produktion per Crowdfunding finanziert – im Herbst 2013 kamen auf Startnext 20.511 Euro für unser Buch zusammen. Das hat geklappt, weil das Projekt dank Social Media, Web-Foren, Szene-Publikationen und Multiplikatoren  bekannt wurde, ganz ohne Massenmedien.

Das Thema

In “Drachenväter” zeichnen Konrad Lischka und Tom Hillenbrand die bislang kaum beleuchtete Geschichte des Rollenspiels nach und zeigen, wie bedeutend “Dungeons & Dragons” oder “Das Schwarze Auge” für die Entwicklung von modernen Computerspiele, Geek Culture und die Entstehung virtueller Realitäten waren.

In jahrelanger Recherche haben die Autoren alte Archive durchstöbert und mit Dutzenden Veteranen der Szene gesprochen. Sie beschreiben, wie D&D zum erfolgreichsten Spiel der achtziger Jahre wurde und beleuchten die frühen Vorläufer der Rollen- und Strategiespiele, beginnend mit den Kriegssimulationen preußischer Militärs im 19. Jahrhundert bis hin zu Brettspielklassikern wie “Risiko” oder “Diplomacy”. Sie analysieren den Einfluss von Autoren wie  J. R. R. Tolkien (“Der Herr der Ringe”) oder Robert E. Howard (“Conan”) auf die Entstehung von Fantasyspielen und -welten.

Das Buch

Großformat (17 x 24 cm, doppelt so groß wie ein Kindle), Hardcover, etwa 360 Seiten im Vierfarbdruck, vollgestopft mit Fotos alter Spiele, Interviews mit den Erfindern von “Runequest”, “Warhammer”, “Das Schwarze Auge” oder “Midgard”, ein Buch zum Blättern, zum Schwelgen, zum Entdecken.

Die deutsche Ausgabe von Drachenväter erscheint im Frühjahr 2014. Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne bei Startnext.