Nikon D5000 vs D90: Die billige, kleine Klapp-Schwester (Spiegel Online, 13.5.2009)

Nikon D5000 vs D90

Die billige, kleine Klapp-Schwester

Fast so gut ausgestattet wie die D90, aber billiger – Nikons neue Einsteiger-Spiegelreflex D5000 liefert gute Bildqualität, dreht HD-Filme, verträgt sich aber nur mit wenigen Objektiven.

Spiegel Online, 13.5.2009

Schwarz, klobig und an der rechten Seite recht beleibt: Nikons neue Spiegelreflexkamera D5000 sieht der nur wenige Monate alten D90 ziemlich ähnlich. Die D90 war eine der ersten Spiegelreflexkameras, die HD-Filme dreht, und kostet noch immer um die 720 Euro (aktueller Straßenpreis für das Gehäuse ohne Objektiv). Diesem ordentlichen Fotoapparat macht nun Nikon selbst Discount-Konkurrenz. Die neue Einsteiger-Kamera D5000 hat denselben Bildsensor wie die D90, kostet aber im Handel heute schon – kurz nach Erscheinen – 640 Euro. Die Preise dürften durchaus noch purzeln.

Bei der D5000 hat man wie bei vielen Einsteigerkameras den Eindruck, dass die Hersteller nicht die größte Mühe darauf verwendet haben, ein perfektes Gerät zu bauen. Vielmehr ging es darum, ein möglichst umfassend ausgestattetes Modell zu liefern, das trotzdem einigen Kunden keine andere Möglichkeit offen lässt, als sich doch das teurere Modell zu kaufen.

Filmen, Fotografieren, Objektive wechseln – SPIEGEL ONLINE prüft, was die D5000 wie gut kann.

Bedienung – ein paar Rädchen weniger

Die Bedienung der D5000 ist ein Kompromiss aus der spärlicher ausgestatteten alten Einsteigerkamera D40 und der neuen D90: Es gibt ein Drehrädchen zum Einstellen von Werten wie Blendenöffnung und Belichtungszeit. Damit lässt sich das Gerät intuitiv, schnell und genau einstellen. Verzichten muss man auf ein zweites Drehrad und ein Mini-Display, das die eingestellten Werte anzeigt. Hier hat der Hersteller an der Bedienung gespart. Und das nicht einmal, weil nicht genug Platz da wäre. Die D5000 ist ähnlich voluminös wie die D90. Gespart wurde einfach nur, um einen Unterschied zwischen den Modellen beizubehalten.

Die D5000 ist dabei eindeutig auf Anfänger zugeschnitten: Die manuelle Bedienung ist weniger komfortabel als bei der D90. Dafür bietet die D5000 beim Modusrad etwas mehr einstiegsfreundliche Vielfalt, es gibt zum Beispiel nicht nur Automatik-Motivprogramme für Makro, Nachtporträt und Landschaft, sondern auch die von Kompaktkameras bekannte Scene-Option, mit der man sich bei der D5000 durch 19 Automatiken klicken kann (von Nachtaufnahme bis Tiere).

Ihren Monitor hat die D5000 eindeutig der D90 voraus: Der Bildschirm mit 2,7-Zoll-Diagonale an der Gehäuserückseite lässt sich (samt Liveview-Bild) um 90 Grad nach links oder rechts vom Gehäuse wegdrehen und bis zu 180 Grad vom Gehäuse weg, um von vorn draufzuschauen. Wer es nicht gewohnt ist, durch den klaren Sucher zu blicken, zieht das Display vor, aber auch alle Sucherfreunde werden mit dem Klappbildschirm Freude haben: heimlich zur Seite fotografieren, sich selbst aufnehmen, um die Ecke knipsen – kein Problem.

Ausstattung

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Die Liste der Ausstattungsdetails, die die D5000 mit der teureren Schwester D90 gemeinsam hat, ist lang: der gleiche Bildsensor, Liveview-Modus, HD-Videoaufnahme-Funktion, Kontrast-Autofokus mit elf Messfeldern.

Die HD-Videos sind eine nette Spielerei, die nur sehr mühsam zu gebrauchen ist, weil man bei Filmaufnahmen mit der D5000 wie schon mit der D90 manuell fokussieren muss. Das bedeutet viel Arbeit.

Der schnelle Autofokus und der Bildsensor der D5000 sind aber im Alltag wirklich spürbar – um Spielereien handelt es sich dabei nicht. Allerdings muss man bei der D5000 natürlich an anderer Stelle etwas dafür opfern, dass man Ausstattungsdetails der teureren Schwester bekommt.

Der erste Eindruck beim Filmen mit der D5000: Wie bei der D90 ist alles unscharf. Das ist so, wenn man vor Beginn der Aufnahme nicht scharf stellt. Während die Kamera Videos aufnimmt, ist der Autofokus nicht verfügbar. So bleibt das manuelle Scharfstellen. Es ist aber nahezu unmöglich, so scharfe Zoom-Aufnahmen hinzubekommen. An zwei Rädchen gleichzeitig zu drehen und dabei nicht zu wackeln, könnte eine Aufgabe für Geschicklichkeitswettbewerbe sein. Einen ordentlichen Film dreht man so nicht.

Bildqualität und Fazit

Die Bildqualität der Nikon D5000 ist auch bei schlechten Lichtbedingungen ordentlich – bis zu ISO-Werten von 1600, wie bei der D90, was angesichts desselben Sensors in beiden Geräten kaum überrascht. Bildrauschen ist bei ISO 800 und 1600 zwar sichtbar (bei 100 Prozent-Ansicht), hält sich aber noch im Rahmen. Die Störungsarmut wird auch nicht durch Texturverlust (arg weichgezeichnete Bilder) erkauft.

Das größte Manko der D5000 ist wie schon bei der D40 der fehlende Autofokusmotor für Objektive im Kameragehäuse. Hat man sich einmal ein Gehäuse ohne AF-Motor gekauft, ist man für immer auf eine kleine Auswahl an Objektiven festgelegt, die nicht unbedingt zu den billigsten gehören. Es gibt inzwischen auch von Anbietern wie Tamron und Sigma gute Objektive mit AF-Motor – eine Auswahl und einen Wettbewerb wie bei Nicht-AF-Objektiven gibt es nicht.

Hier könnte man natürlich argumentieren: Einsteiger brauchen keine große Auswahl an Objektiven. Aber so ganz stimmt das nicht. Gerade wer wenig Geld für eine Spiegelreflexkamera ausgibt, ist vielleicht umso mehr an interessanten Objektiven interessiert.

Ob dieses Manko die kleine Ersparnis im Vergleich zur D90 wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Am besten sollte er vorm Gehäusekauf schon durchrechnen, welche Objektive es denn noch sein sollen. Wichtiger Hinweis: Die alte Nikon D40 und die D60 dürften im Moment verramscht werden – diese Geräte haben zwar nicht den 11-Felder-Autofokus der D90 und auch nicht den 12-Megapixel-Bildsensor, aber sie leisten dennoch gute Arbeit – und kosten derzeit fast halb so wenig wie die D5000.

Fototechnik – Die Fachbegriffe kurz erklärt

FOTOTECHNIK: DIE FACHBEGRIFFE KURZ ERKLÄRT
Brennweite
Die Brennweite gibt eine Entfernung innerhalb des Objektivs einer
Kamera an. Genauer: Die Brennweite ist der in Millimetern angegebene
Abstand zwischen der Mittelachse der Linse und der Stelle, wo das
einfallende Licht auf Sensor oder Film trifft. Relevant ist das für die
Bildgestaltung so: Je höher die Brennweite, desto näher wird das
abgebildete Objekt herangezoomt.

Die Brennweite verändert auch die Bildwinkel der Aufnahme. Hier
spielen aber auch die verschiedenen Aufnahmeformate (sprich: wie groß
ist das auf den Sensor der Kamera einfallende Bild) eine Rolle. Deshalb
geben Hersteller meistens die sogenannte kleinbildäquivalente
Brennweite (Equiv.135) an.
Kleinbildbrennweiten werden mit Werten wie zum Beispiel 24-60 mm
bei digitalen Kompaktkameras angeben. Wenn ein solches Objekt den
Bereich zwischen 17 und 35 mm umfasst (siehe Foto: links 35 mm, rechts
28 mm), sind Weitwinkelaufnahmen möglich (hilfreich, um zum Beispiel
Menschengruppen oder Bauwerke aus nicht allzu großer Entfernung
aufzunehmen), ab 50 mm ist man schon im leichten Telebereich.

Blendenöffnung
Für eine Kamera ist die Blende, was die Iris für das Auge ist: Diese
Öffnung hat eine veränderbare Größe und je größer sie ist, desto mehr
Licht fällt ein. Bei kompakten Digitalkameras kann die Blende manchmal,
bei Spiegelreflexkameras meistens auf Wunsch manuell eingestellt
werden. Angegeben wird sie dabei mit der sogenannten Blendenzahl (wie
um Beispiel 8, 5,6 oder 2,8).
Je größer die Blendenzahl (oft angegeben mit f/Blendenzahl), umso
kleiner ist die Blendenöffnung. Konkret: Bei der Blendenzahl 4 ist die
Blendenöffnung doppelt so groß wie bei der nächst höheren Blendenzahl
5,6. Die Blendenzahlen beruhen auf einer mathematischen Formel, nach
der sich die sogenannte Blendenreihe berechnet. Hier verkleinert sich
von Stufe zu Stufe die Blendenöffnung (0,5 / 0,7 / 1 / 1,4 / 2,8 / 4
usw., siehe SPIEGEL WISSEN).

Mehr Licht durch eine große Blendenöffnung ermöglicht eine kürzere
Verschlusszeit. Eine möglichst kurze Verschlusszeit ist nötig, um sich
schnell bewegende Objekte möglichst scharf aufzunehmen. Wer zum
Beispiel einzelne Szenen eines Basketball-Spiels einer nicht allzu hell
beleuchteten Sporthalle aufnehmen will, kann eine kleinere Blendenzahl
(also eine größere Blendenöffnung) wählen und dafür die Verschlusszeit
verkürzen. Als Richtwert gilt dabei: Ein Stufe abwärts in der
Blendenreihe erlaubt eine gleichzeitige Halbierung der Belichtungszeit

Gleichzeitig beeinflusst die Größe der Blendenöffnung die sogenannte
Schärfentiefe. Grundregel: Je kleiner die Blendenzahl (und je größer
somit die Größe der Blendenöffnung), desto geringer die Schärfentiefe.
Geringe Schärfentiefe bedeutet: Das Motiv im Vordergrund ist scharf,
der Hintergrund ist unscharf. Große Schärfentiefe bedeutet, dass die
Partien im Vorder- und Hintergrund scharf auf dem Bild erscheinen.

Verschluss-/Belichtungszeit
Wie lange die Blende geöffnet ist, wie lange also Licht auf den Sensor der Kamera fällt, gibt die Belichtungszeit an. Je länger diese Verschlusszeit ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor.
Diese Verschlusszeit wird meistens in Sekundenbruchteilen angegeben. 1/1000 ist zum Beispiel eine tausendstel Sekunde. Bei Kompaktkameras kann die Verschlusszeit manchmal, bei Spiegelreflexkameras immer auch manuell eingestellt werden. Angeben wird sie in Zeitstufen (wie 0,5"; 1/4; 1/8; 1/15; 1/30; 1/60; 1/125 usw.). Je größer die Zeitstufe, umso länger ist der Verschluss geöffnet.
Bei einer kurzen Verschlusszeit erscheinen auf dem Bild sich schnell bewegende Objekte scharf, bei längeren Verschlusszeiten wirken sie verwischt, das ist die sogenannte Bewegungsunschärfe. Verwendet man bei solchen Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten kein Stativ oder zumindest eine feste Unterlage für die Kamera, verwackeln die Aufnahmen oft durch die Bewegung der Hand. Ruht die Kamera auf einer festen Unterlage, kann man mit längeren Belichtungszeiten zum Beispiel Autos auf Fotos verwischt erscheinen lassen, während alle statischen Objekte in der Umgebung scharf erscheinen.

Bei sehr kurzen Belichtungszeiten ist eine starke Beleuchtung oder eine entsprechend große Blendenöffnung nötig, um ausreichende Belichtung zu gewährleisten. Grundregel: Stellt man eine Zeitstufe größer ein, kann man eine Blendenzahl weniger einstellen.

Schärfentiefe
Schärfentiefe meint den Bereich in einer bestimmten Entfernung der Kamera, der auf dem Foto als scharf erscheint – je größten dieser Entfernungsbereich ist, umso größer ist die Schärfentiefe.

Konkret: Geringe Schärfentiefe bedeutet, dass das Motiv im Vordergrund scharf, der Hintergrund aber unscharf ist. Große Schärfentiefe bedeutet: die Partien im Vorder- und Hintergrund erscheinen auf dem Bild scharf. Die Schärfentiefe eines Bildes hängt unter anderem von der Größe der Blendenöffnung ab, aber auch von der Brennweite des Objektivs und dem Bildformat, beziehungsweise der Sensorgröße.

Sensorgröße

Die Größe des Fotosensors (siehe Bayer-Sensor bei SPIEGEL WISSEN)einer Digitalkamera beeinflusst neben anderen Faktoren die Qualität der Fotos. Angegeben wird die Größe oft in Standardgrößen wie 1/3,2 Zoll oder 1/1,7 Zoll. Diese Größen sind von einem Format für TV-Kameras aus den fünfziger Jahren übernommen, haben keinen direkten Zusammenhang mit der Oberfläche des Sensors.
Einige Beispiele für Sensorgrößen:

+ digitale Kompaktkamera Nikon Coolpix S60 (1/2.3"): 0,28 cm²
+ digitale Bridge-Kamera Canon G10 (1/1,7"): 0,43 cm²
+ digitale Four-Thirds- Kamera Lumix G1 (4/3") 2,24 cm²

+ digitale Spiegelreflex-Kamera Canon EOS 350D 3,28 cm²
+ Kleinbild: 8,64 cm²
– Mittelformat: 17,28 cm²

Ein Problem bei der Sensorgröße entsteht, wenn auf der gleichen Fläche immer mehr Fotodioden untergebracht werden. Sprich: Eine digitale Kompaktkamera mit derselben Auflösung (gemessen in Megapixel) wie eine Spiegelreflexkamera bringt dieselbe Menge an Fotodioden auf einer kleineren Oberfläche unter. Eine Folge: Auf der kleinen Fläche erreicht weniger Licht jede einzelne der Fotodioden, das Signal muss daher verstärkt werden, was wiederum mehr Störungen, das sogenannte Bildrauschen mit sich bringt.

Lichtempfindlichkeit / ISO-Wert
Wie lichtempfindlich Filmmaterial ist, wird unter anderem mit den sogenannten ISO-Werten angegeben. Ein Film mit ISO 200 ist doppelt so lichtempfindlich wie ein ISO-100-Film, bei ISO 400 verdoppelt sich die Lichtempfindlichkeit gegenüber ISO 200 und so weiter.
Bei Digitalkameras haben die Hersteller diese Skala übernommen, um die Empfindlichkeit anzugeben. Wenn in einem dämmrigen Umfeld die Verschlusszeit wegen Verwacklungsgefahr nicht stark genug erhöht werden kann, und eine allzu große Blendenöffnung wegen des Verlusts an Schärfentiefe nicht erwünscht ist, kann die Empfindlichkeit erhöht werden, um eine ausreichende Belichtung zu gewährleisten. Hebt man die ISO-Stufe um einen Schritt an, kann die Verschlusszeit zum Beispiel um einen Schritt vermindert werden.

Bei Digitalkameras verstärkt die Software das auf dem Sensor eingehende Signal. Dabei verstärkt die auch die Störungen, das sogenannte Bildrauschen nimmt zu.

Megapixel
Der Megapixel-Wert gibt die Auflösung einer Digitalkamera an, also wie viele Bildpunkte der Sensor erfasst. Ein Megapixel entspricht einer Million Bildpunkte. Aus der Pixelmenge resultiert die Rasterung beim Druck der Fotos – je höher die Auflösung, desto größer können die Fotos gedruckt werden, ohne dass die Pixel sichtbar werden.

Laut Kodak genügt für einen Ausdruck in A4-Format (20×30 cm) in guter Qualität eine Auflösung von 1920 x 1280 Pixeln (2,4 Megapixel), für optimale Qualität ist eine Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln (3,1 Megapixel) nötig.
Eine digitale Kompaktkamera mit derselben Auflösung wie eine Spiegelreflexkamera bringt dieselbe Menge an Bildpunkten auf einer kleineren Sensoroberfläche unter. Eine Folge: Auf der kleinen Fläche erreicht weniger Licht jeden einzelnen der Bildpunkte, das Signal muss daher verstärkt werden, was wiederum mehr Störungen durch das sogenannte Bildrauschen mit sich bringt.

Bildrauschen
Die Ursache für das Bildrauschen sind physikalische Effekte auf dem Bildsensor und den dort untergebrachten Fotodioden, vor allem den sogenannten Dunkelstrom (mehr bei SPIEGEL WISSEN) . Wie stark diese Effekte im Foto sichtbar (siehe Foto mit 1600 ISO) sind, hängt von mehren Faktoren ab: – Bei gleicher Auflösung rauschen Sensoren mit kleinerer Oberfläche stärker als größere.
+ Je stärker die Lichtempfindlichkeit der Kamera eingestellt ist, umso stärker ist das Rauschen, da das vom Sensor eingehende Signal verstärkt wird – einschließlich der Störungen.

+ Je wärmer der Sensor ist, umso stärker ist das Bildrauschen.
Digitalkameras nutzen diverse Software-Routinen, um das Bildrauschen schon beim Abspeichern einer Aufnahme herauszurechnen.
Die Hersteller nutzen verschiedene Verfahren mit unterschiedlichen Ergebnissen. Manchmal beeinträchtigt die Rauschunterdrückung wiederum die Schärfe eines Bildes sichtbar.