„Gelsenkirchen sieht aus wie ein schlechtes Gebiss“

Soziologe Armin Nassehi in der Süddeutschen Zeitung über München und Gelsenkirchen (er hat in beiden Städten gelebt):

München hat das große Glück, dass es hier keinen industriellen Strukturwandel gibt wie etwa im Ruhrgebiet. Hier mussten keine Industrien abgewickelt werden, und es gab nicht die Kosten, die damit verbunden sind. Gelsenkirchen zum Beispiel sieht aus wie ein schlechtes Gebiss. Da sind lauter Lücken und verrottende Trümmer, das sieht grausam aus.

München erinnere an „dritte Zähne, noch reiner als das Original“ sagt er später noch.