Konrad Lischka arbeitet als Projektmanager im Bereich Digitalisierung bei der Bertelsmann Stiftung. Sein Thema: Wie Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung auf die Gesellschaft wirken.

Er war zuvor Pressesprecher bei der Bertelsmann Stiftung, Referent Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen (Themen: Freifkunk, Netzneutralität, Störerhaftung) und stellvertretender Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online. Er hat Sachbücher unter anderem über das Ruhrgebiet und Technikmacken geschrieben. Von 2004 bis 2007 war er Redaktionsleiter, dann Chefredakteur des Literaturmagazins bücher. Als Textchef und Objektleiter hat er bei der Corporate-Publishing-Agentur VVA Kommunikation Magazine entwickelt und produziert. Während seiner Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule schrieb er für die Süddeutsche Zeitung, c’t und die Neue Zürcher Zeitung über Kultur und Technik.

konradlischka

Stationen

Bertelsmann Stiftung

seit 10/2016: Projektmanager Taskforce Digitalisierung

seit 4/2016: Pressesprecher in der Strategischen Kommunikation

Staatskanzlei NRW

2014 – 2016: Referent Digitale Gesellschaft.

Monitoring und Bewertung von Gesetzgebungsverfahren auf EU- und Bundesebene im Bereich Medien und Telekommunikation (z.B. Netzneutralität, Störerhaftung). Verfassen von Stellungnahmen und Schreiben auf politischer Ebene.

Konzeption und Umsetzung von Strategien zur Durchsetzung der Position des Landes auf Bundesebene, themenbezogen Bundesratskoordination. Planung und Beauftragung von Gutachten und Kurzanalysen, Abwicklung der Ausschreibung.

Konzeption und Umsetzung von Förderprogrammen (z.B. Backbone-Ausbau von Freifunk-Initiativen) und Veranstaltungen.
Ressortkoordination, Verfassen von Plenarreden, Kabinettvorlagen, Grußworten, Kommentaren.

Spiegel Online

2011 – 2014: stellvertretender Ressortleiter Netzwelt.
2007 – 2014: Redakteur

Im Schichtwechsel als Ressort-CvD Leitung der Tagesproduktion. Budgetverantwortung und stv. Leitung des festen Teams, Betreuung freier Mitarbeiter. Themenschwerpunkte als Autor: Technik, Netz, rechtliche und politische Gestaltung der digitalen Welt.

VVA-Gruppe

2006 – 2007 Chefredakteur Kiosktitels bücher, Textchef für Corporate-Publishing-Titel der VVA Kommunikation
2004 – 2007: Redaktionsleiter des Kiosktitels bücher.

Konzeption, Präsentation, Kundenbetreuung, Produktionsleitung bei Firmenmagazinen und Corporate Books. Als Chefredakteur Weiterentwicklung des Kiosktitels bücher, Koordination von Vertrieb, Marketing, Produktion. Budgetverantwortung und Leitung eines Teams von einem Dutzend Redakteuren, Grafikern und Freelancern. Konzeption von Buchprojekten in der edition bücher.

freier Journalist

1999 – 2004: Auftraggeber unter anderem Financial Times Deutschland (Networx), Frankfurter Rundschau (Feuilleton, Netzwerk), Neue Zürcher Zeitung (Medien und Informatik), Süddeutsche Zeitung (Feuilleton, Wissenschaft), taz (Inland, Internet, Meinung, Medien, Kultur, Satire), Sonntagszeitung (Online), Die Zeit (Wissenschaft) c’t, GQ, Kunstforum, Schnitt, Spiegel Online (Netzwelt), telepolis

taz-Ruhr

1998 – 1999: Kommunalpolitik, Taubenzüchter, Pferdewetten, Druidenlogen.

Bücher

Das Netz verschwindet: Das offene Internet, seine Gegner und wir, Hanser Box, 28 Seiten, 2,99 Euro, 2015

Drachenväter – Die Geschichte des Rollenspiels und die Geburt der virtuellen Welt, mit Tom Hillenbrand, 360 Seiten, 42 Euro, 2014

Dinge mit Gesicht – Die Welt steckt voller Lächeln (Bildband), Hoffmann und Campe / Cadeau, 128 Seiten, 14,99 Euro, 2013

We are Anonymous, mit Ole Reissmann und Christian Stöcker, Goldmann, 2012

Dat Schönste am Wein is dat Pilsken danach, mit Frank Patalong, Lübbe, 256 Seiten, 16,99 Euro, 2011

Fehlfunktion, Warum Frischhaltefolie nie gerade abreißt und andere Alltagsärgernisse, Goldmann, 2010.

Die schönsten Liebesromane, 30 Hommagen an die bewegendsten Bücher über das größte und traurigste aller Gefühle, edition bücher, 2006 (Herausgeber).

Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn – Businessplan für imaginäre Unterhaltungs-Umwelten; in: Maresch, Rudolf / Rötzer, Florian: Renaissance der Utopie, 2004.

Schöne Spiele, falsche Freunde – Theorie und Praxis des Kriegs in Computerspielen; in: Rötzer, Florian: Virtuelle Welten – reale Gewalt, 2002.

Spielplatz Computer – Kultur, Geschichte und Ästhetik des Computerspiels, 2002.

Ausbildung

Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München (1999-2003). 38. Lehrredaktion.

Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Journalistik, Politologie, Soziologie, Kunstgeschichte). Diplom (2004). Diplomarbeit “Zurück zur Zukunft? Eine inhaltsanalytische Betrachtung der Feuilletonteile von FAZ und SZ im Zeitraum von 1999 bis 2002 unter besonderer Berücksichtigung von Themen, Darstellungsformen und Kulturbegriff.” (PDF bei Scribd)

Abitur in Essen (1999).

Geboren

26.10.1979 in Katowice

Auszeichnungen

Jury-Award 2014 der Role Play Convention (RPC) für Drachenväter (mit Tom Hillenbrand), ein per Crowdfunding finanziertes Buch über die Geschichte der Pen&Paper-Rollenspiele.

Sonderpreis beim Journalistenpreis Informatik 2011 das saarländischen Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft in der Kategorie Online für den Beitrag “Ich schenk dir das Tor zur Welt

Internationaler Journalistenpreis Lorry der Kulturhauptstadt RUHR.2010, erster Platz in der Kategorie TV/Vodcast mit Jens Radü für “Wir sind das Ruhrgebiet