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Konrad Lischka

Gott ist gut für die Konjunktur (Bücher Magazin, Juli 2004)

Gott ist gut für die Konjunktur Wie Wirtschaftswissenschaftler die fünf wichtigsten Fragen der Menschheit beantworten. Bücher Magazin, Juli 2004 Macht Geld glücklich? Im Prinzip schon. Richtig glücklich aber nur Menschen, die nicht nur genug, sondern vor allem mehr als die meisten anderen haben. So erklärt Wirtschaftsprofessor Richard Layard von der

Spieler zu Prozessoren (Kunstforum, Juni/Juli 2003)

Spieler zu Prozessoren Ein Kampf prägt die Entwicklung der Kriegsspiele und gespielten Kriege auf dem Computer: Spieler müssen immer größere Informationsmengen in begrenzter Zeit bewältigen. Kunstforum, Juni/Juli 2003   Godards Satz von den schönen Frauen, den schönen Dingen und dem Kino hat für Computerspiele noch niemand ausgesprochen oder aufgeschrieben. Doch

Die Inszenierung futuristischer Visionen (Tagesanzeiger, 22.4.2003)

Die Inszenierung futuristischer Visionen Das US-Magazin «Wired» steht für die Neunzigerjahre wie vielleicht nur noch «Wallpaper». Jetzt wird es zehn Jahre alt. Tagesanzeiger, 22.4.2003 Wireds Mission sei es, nach „der Seele unserer neuen Gesellschaft zu suchen“, schrieb der Gründer Louis Rossetto 1993 in sein erstes Editorial. Dafür

Star im Blaumann (Frankfurter Rundschau, 22.11.2002)

Star im Blaumann Super Mario und die Krise der Erwerbsarbeit Frankfurter Rundschau, 22.11.2002 Millionen Menschen verbringen mit ihm ihre Freizeit. Doch Mario, Held von mehr als 40 Computerspielen, existiert nur als Arbeiter. 1980, als der japanische Spieldesigner Shigeru Miyamoto ihn schuf, hieß Mario noch Jumpman. Die Funktion definierte

Eine Welt ist nicht genug (taz, 08.11.2002)

Eine Welt ist nicht genug Arbeit schwindet zunehmend – zumindest in der Realität. Im Internet dagegen sieht es anders aus: Auf den Servern von Online-Rollenspielen herrscht Vollbeschäftigung – für 12,95 Dollar im Monat taz, 08.11.2002   Das hier muss es sein, das globale Dorf: Hühner und Schweine laufen zwischen

Ohne Leitgedanken (Frankfurter Rundschau, 07.11.2002)

Ohne Leitgedanken US-Zwischenwahlen: Warum die Demokraten unterlagen Frankfurter Rundschau, 07.11.2002   Eigentlich hätten nicht die Republikaner, sondern die Demokraten die amerikanische Zwischenwahl gewinnen sollen. Die Meinungsforscher hatten ihnen einen leichten Aufwärtstrend vorausgesagt. Nach den Erkenntnissen der Demographen wachsen traditionell demokratische Wählergruppen zur Zeit stark. Auch die Historiker sahen

Wenn man selbst im Urlaub Leistung erbringen muss (Tagesanzeiger, 04.11.2002)

Wenn man selbst im Urlaub Leistung erbringen muss Die Freizeit wird nach den Gesetzen der Arbeitswelt organisiert: In Computergames wie «Super Mario Sunshine» oder «Everquest» muss der Spieler arbeiten   Tagesanzeiger, 04.11.2002 Eigentlich könnte Mario sich zurücklehnen und die vielen Goldmünzen und anderen Schätze verprassen, die er in seinen

Der Markenname als Realitätsbeweis (Tagesanzeiger, 03.10.2002)

Der Markenname als Realitätsbeweis Product Placement in Computerspiel und Film bringt mehr als nur zusätzliche Einnahmen Tagesanzeiger, 03.10.2002 Bei Kulturkritikern geht die Angst um, es könnte den Lesern, Zuschauern und Spielern dieser Welt so ergehen wie den Besuchern bei der Eröffnung der Berliner Louis-Vuitton-Filiale. Da wurden

Copy & Waste (telepolis, 12.08.2002)

Copy & Waste  Ohne Fotokopierer hätte es Punk nicht gegeben – zumindest nicht so, wie er jetzt in einer Düsseldorfer Ausstellung zu sehen ist telepolis, 12.08.2002 Am 22. Dezember 1959 wird die Rank Xerox GmbH in Düsseldorf gegründet. Der erste vollautomatische Kopierer kommt auf den deutschen Markt. 1977 wird

Reiseerzählungen (Frankfurter Rundschau, 6.8.2002)

Reiseerzählungen Die Renaissance der Virtual Reality im Computerspiel  Frankfurter Rundschau, 6.8.2002 Sich kräuselndes Wasser, ein Regenschauer, selbst ein Sandsturm ist in der Welt von Morrowind vor allem ein ästhetischer Genuss. Um sich an diesen eigentlich so gewöhnlichen Dingen zu erfreuen, werden Menschen jetzt ihre Computer für viel Geld