"Downloads sind die Peitsche für den Künstler"
Der Musikmarkt schrumpft, die Branchenriesen jammern – Schuld hat angeblich das Internet. Das aber soll gerade Kleinen auch Chancen bieten: SPIEGEL ONLINE fragt unabhängige Musiker, Booker und Labelgründer, was sie aus der Krise machen und wie man heute von Musik lebt. Spiegel Online, 17.8.2010 Zum Special auf Spiegel Online
Booker Artur Schock: "Gut finden und kaufen steht in keinem Verhältnis" (Spiegel Online, 17.8.2010)
Booker Artur Schock “Gut finden und kaufen steht in keinem Verhältnis” 200 Konzerte im Jahr, sechs Arbeitstage die Woche: Artur Schock, 25, organisiert Konzerte für Elektropunk-Bands wie Egotronic. Der Booker kennt die Tricks der Veranstalter. Er war früher selbst einer im autonomen Jugendzentrum – damals waren Booker für ihn der Inbegriff
Digitalvertrieb Finetunes: "Das Musikgeschäft war noch nie besser" (Spiegel Online, 17.8.2010)
Digitalvertrieb Finetunes “Das Musikgeschäft war noch nie besser” Indie-Labels können ihre Musik kaum direkt bei iTunes und Co. vertreiben: Sie sind zu klein, um gute Konditionen und Platzierungen zu erstreiten. Da hilft der Digitalvertrieb Finetunes. Mitgründer Oke Göttlich (34) erzählt, wie er 20 Millionen Euro an deutsche Independent-Labels ausgeschüttet hat.
Indie-Label Tapete: "Tausend verkaufte Newcomer-Alben - das ist ein Erfolg" (Spiegel Online, 17.8.2010)
Indie-Label Tapete “Tausend verkaufte Newcomer-Alben – das ist ein Erfolg” Tapete Records ist eines der größten Independent-Label Deutschland, hat auch US-Künstler unter Vertrag. Mitgründer Gunther Buskies, 35, erklärt, warum er sich trotzdem jeden Monat nur 500 Euro auszahlen kann und warum die Download-Einnahmen klein, aber wichtig sind. Spiegel Online, 17.8.
Einmann-Label Audiolith: "T-Shirts kannst du nicht einfach runterladen" (Spiegel Online, 17.8.2010)
Einmann-Label Audiolith “T-Shirts kannst du nicht einfach runterladen” Sieben Jahre Arbeit, 1200 Euro im Monat: Lars Lewerenz, 33, erzählt, wie er das Elektropunk-Label Audiolith aufgebaut hat. Ohne den Kontakt zu Fans übers Netz hätte das nie geklappt. Audioliths sicherste Einnahmequelle ist der Verkauf von T-Shirts – denn die kann man nicht
Musiker Olli Schulz "Ich will nicht hauptberuflich Geschäftsmann sein" (Spiegel Online, 17.8.2010)
Musiker Olli Schulz “Ich will nicht hauptberuflich Geschäftsmann sein” 60 Live-Auftritte im Jahr, Nebenjobs als Moderator, Gema-Einnahmen: Olli Schulz, 36, erzählt, wovon ein Independent-Musiker lebt, warum er auch mal auf Silvester-Partys auftritt und sein nächstes Album erstmal auf eigene Rechnung produziert. Spiegel Online, 17.8.2010 {jumi [*3]} Zum Special
Einstweilige Verfügung: Duisburg verbietet Blogger-Veröffentlichung zur Love Parade
Drossel-Debatte Welche Netzneutralität meinen die eigentlich? Sind alle Daten gleich? Nach Googles Abkehr vom Prinzip der Netzneutralität fordern Aktivsten eine gesetzliche Garantie. Doch wer Netzneutralität sagt, meint nicht immer dasselbe: Die einen fordern ein egalitäres Netz, die anderen unterscheiden verschiedene Datenströme. Eine Begriffsklärung. Spiegel Online, 17.8.2010 {jumi [*3]
Drossel-Debatte Welche Netzneutralität meinen die eigentlich? (Spiegel Online, 17.8.2010)
Drossel-Debatte Welche Netzneutralität meinen die eigentlich? Sind alle Daten gleich? Nach Googles Abkehr vom Prinzip der Netzneutralität fordern Aktivsten eine gesetzliche Garantie. Doch wer Netzneutralität sagt, meint nicht immer dasselbe: Die einen fordern ein egalitäres Netz, die anderen unterscheiden verschiedene Datenströme. Eine Begriffsklärung. Spiegel Online, 17.8.2010 {jumi [*3]
Kommentar im Internet: Salzburgs Weihbischof beleidigt Opfer der Love Parade (Spiegel Online, 8.8.2010)
Kommentar im Internet Salzburgs Weihbischof beleidigt Opfer der Love Parade “Ein Aufstand gegen die Schöpfung”: So schmäht der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem Online-Kommentar die Love Parade – und schwadroniert im Zusammenhang mit der Katastrophe von Duisburg über den “strafenden Gott”. Prompt erntet er wütende Reaktionen. Spiegel Online, 8.8.
Google-Pläne: Netz-Gigant will das Zwei-Klassen-Internet (Spiegel Online, 10.8.2010)
Google-Pläne Netz-Gigant will das Zwei-Klassen-Internet Nun also doch: Internetriese Google gibt den Grundsatz auf, Datenverkehr müsse im Internet gleichbehandelt werden. Die seltsame Argumentation des Konzerns: Das Prinzip der Netzneutralität sei ein Segen für das kabelgebundene Netz – aber bei Funkverbindungen nicht. Spiegel Online, 10.8.2010 {jumi [*3]} Google stellt die