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Etwa ein Fünftel der Welt-Verkäufe sind digitale Abos

Konrad Lischka
Konrad Lischka
1 minuten gelesen

Die ersten Zahlen in der monatlichen IVW-Statistik für Paid Content sind öffentlich. Zum ersten Mal gibt es so einigermaßen vergleichbare Daten zur Digitalisierung der großen Medienmarken des Axel-Springer-Verlags. Diese Rechnung gibt einen groben Eindruck, wie weit der Verlag ist:

  • 34,9 Prozent der Abo-Gesamtauflage von Welt/Welt kompakt werden digital verkauft (Print Q1, Paid Content digital Mai).
  • Das sind gute Werte. Bei der FAZ lag der Digital-Aboanteil im ersten Quartal bei 7,2 Prozent, bei der SZ 4,7%, beim  Spiegel bei 5,3 %.
  • 7,7 Prozent der verkauften Gesamtauflage der Bild-Zeitung (Print aus Q1/2014 inkl. Paid Content Abos aus dem Mai) entfallen auf Digital-Abos.

So habe ich gerechnet: Die Anteile sind die der für Mai gemeldeten Digitalabos von Welt/Welt kompakt und Bild/BZ an den IVW-Verkaufsauflagen aus dem ersten Quartal. Um etwas Vergleichbarkeit zu schaffen, habe ich die E-Paper-Abos bei den Quartalszahlen abgezogen und zu den verbliebenen reinen Print-Verkäufen die Paid-Content-Abos (aus dem Mai!) dazu gerechnet. Das sind unterschiedliche Zeiträume, aber ich vermute, dass die Verzerrungen durch die Epaper-Definition der IVW größer wären.

Ein Vergleich anderer deutscher und niederländischer Medien hier.

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